Unser Lehrer Samba Camara arbeitet nach einer Methode, die unbedingt Laune macht: Er trommelt vor, wir machen nach. Kein Zählen, kein Grübeln, nur Hinhören. Meistens klappt es auf Anhieb, wenn nicht, versuchen wir es einfach noch einmal und etwas langsamer. Und dann trommeln wir, bis die Hände fliegen.
Im Verlauf der Zeit haben wir uns so eine ganze Anzahl Rhythmen aus Sambas westafrikanischer Heimat angeeignet, in die wir nach ein paar Takten einsteigen und zu denen wir teilweise auch schon Variationen oder kleine Soli spielen: Assiko, Majorette, Mbalax, Ndeupp und wie sie alle heißen. Wenn wir richtig gut sind, schlägt Samba nicht nur das Solo zu unserem Grundrhythmus, sondern singt auch noch. Inzwischen haben wir erfolgreich einen öffentlichen Auftritt über die Bühne gebracht und hoffen auf weitere. In jedem Fall aber freuen wir uns immer auf den Freitagnachmittag."
Eine eigene Trommel ist übrigens nicht nötig, bei Bedarf kannst Du ein Instrument von Samba Camara mieten. <<<zurück